Vivid 4D: Ein Praxisbeispiel
Vivid 4D verbindet die räumliche Darstellung des Herzens mit der Analyse von Klappen, Ventrikelvolumen und Herzfunktion. Sie können die Mitralklappe aus unterschiedlichen anatomischen Perspektiven betrachten und Farbdopplerdaten zur Darstellung eines Rückflusses ergänzen. Für die Volumenmessung sowie für Easy EF und Easy AFI sind geeignete Aufnahmen und eine sorgfältige Kontrolle der automatisch erkannten Konturen entscheidend. Unterschiedliche Messmethoden können voneinander abweichende Ergebnisse liefern, die Sie anhand der Bildqualität und der jeweiligen Auswertung einordnen müssen. Ein verlässlicher Arbeitsablauf endet deshalb nicht mit der Berechnung, sondern mit der Prüfung, Speicherung und Übernahme der Ergebnisse.
Ein dreidimensionales Herzmodell kann anatomische Zusammenhänge verständlicher machen. Es ersetzt jedoch weder eine gute Ultraschallaufnahme noch die fachliche Beurteilung. Gerade beim Einstieg in Vivid 4D lohnt es sich, Aufnahme, Darstellung und Messung bewusst voneinander zu trennen.
Der folgende Ablauf erläutert diese Arbeitsschritte anhand einer Mitralklappeninsuffizienz und einer linksventrikulären Funktionsanalyse. Die genannten Messwerte gehören zu diesem Untersuchungsbeispiel. Sie sind keine Zielwerte für andere Patientinnen oder Patienten und keine allgemeingültigen Referenzbereiche.