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Verschiedene Methoden zur Optimierung der Bildqualität wurden bereits diskutiert (siehe Optimierung des Ultraschallbildes). Hier werden nur die wichtigsten Prinzipien nochmal zusammengefasst.
Moderne Ultraschallsysteme verwenden harmonic imaging, was bedeutet, dass das Ultraschallgerät Ultraschallwellen mit einer bestimmten Frequenz aussendet und anschließend reflektierte Schallwellen mit der doppelten Frequenz der emittierten Wellen aufzeichnet. Wenn das Gerät also Schallwellen mit 1,7 MHz aussendet, empfängt es reflektierte Schallwellen nur bei 3,4 MHz. Man kann die Frequenz des emittierten Schalls erhöhen, wenn man Objekte untersucht, die sich in der Nähe des Schallkopfes befinden, und umgekehrt (d.h. die Frequenz wird bei der Untersuchung entfernter Objekte reduziert). Diese Konzepte wurden schon zuvor ausführlich diskutiert.

Der Signalverstärkung (Gain) wird mit TGC und gain control reguliert, wie bereits erwähnt. Der Gain muss kalibriert werden, und zwar sollten blutgefüllte Räume (ventrikuläre Hohlräume, Vorhofhöhlen, Gefäße) im Bild schwarz erscheinen. Wenn diese Räume in einem Grauten erscheinen, muss der Gain reduziert werden.

Bei Verwendung des Farbdopplers sollte der Nyquist-Grenzwert zwischen SO und 60 cm/s liegen, der Farbsektor sollte so klein wie möglich sein. Je größer der Sektor, desto niedriger ist die zeitliche Auflösung.
Bei Verwendung des pulsed-wave-Dopplers sollte das Sample Volume bei der Messung hoher Geschwindigkeiten (Durchfluss über die Aortenklappe, Mitral klappe, Trikuspidalklappe und Pulmonalisklappe) 3 bis 4 mm betragen. Bei allen anderen Messungen, z.B. Gewebedoppler, venösem Fluss, Bewegung der AV-Ebene, sollte das Sample Volume 5 bis 7 mm breit sein.
Bei Verwendung des Spektraldopplers sollte der Hintergrund schwarz sein, sonst muss der Gain reduziert werden. Das Spektralsignal muss deutlich und hell sein.